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Haftungsausschluss:

Die folgenden Texte erheben keinen Anspruch auf einen vollkommen korrekten Inhalt aus medizinischer Sicht. Eine Gewährleistung bei bei der Anwendung der beschriebenen Therapien oder deren Folgen lässt sich daher nicht ableiten. Der Text soll lediglich Begriffsdefinitionen zur Thematik tauchtypischer Erkrankungen veranschlaulichen. Der Text basiert auf Auskünften herangezogener Ärzte und Literatur. Eine Haftung gegenüber der CREATiVA Finanzmakler GmbH ist ausgeschlossen. Beachten Sie unseren Haftungsausschluss.

 

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Taucherkrankheiten

-- Hypothermie / Unterkühlung --

Der menschliche Körper hält seine Kerntemperatur im Mittel auf 37°C. Über Temperaturrezeptoren wird die Wärmeabgabe oder -produktion geregelt. Die meisten dieser Wärme- und Kälterezeptoren befinden sich in der Haut. Durch die geringere Wassertemperatur kühlt der Körper aus. Die Stellgrößen sind die Isolierung mittels Anzug, die Wassertemperatur in den betauchten Tiefen und die Anzahl der aufeinander folgenden Tauchgänge. Aufgrund der schlechten Leitfähigkeit des Wassers kommt es zu den sog. Sprungschichten, sodass selbst im Sommer (außer in den tropischen Gewässern) bereits ab 20 m Tiefe in Seen teilweise nur 5 - 12° C lauern können.

Bei der Unterkühlung vergrößert sich trotz Einhalten der Deko-Zeiten das Risiko der >>Caissonkrankheit, weil sich zum einen die N-Sättigung des Gewebes erhöht und zum anderen aufgrund der gesunkenen Durchblutung Stickstoff (N) langsamer abgegeben wird.

Symptome

Therapie

Die betroffene Person sollte bei Bewusstsein und warm (durch Decken u. warme Getränke) gehalten werden. Keinen weiteren Anstrengungen aussetzen, am besten Bettruhe. Bewusstlosen am besten mit Körperwärme helfen und sofort (Not-)Arzt rufen.

Prophylaxe

Tauchanzüge mit angemessener Isolierung wählen. Bei Kältegefühlen in höhere und wärmere Wasserschichten auftauchen, ggf. Tauchgang abbrechen.

Bitte beachten: Oftmals wird den Symptomen nicht genügend Wichtigkeit beigemessen und man will den Tauchgang wie geplant zu Ende bringen, was dann Hypothermie verursacht. Durchhalten um jeden Preis zeichnet keinen verantwortungsvollen u. professionellen Taucher aus, sondern vielmehr eine gewissenhafte Tauchgangsplanung, die die Gewässerverhältnisse wie Temperaturen in den jeweiligen Tiefen und etwaige Strömungen berücksichtigt.

Des weiteren zählt zur Vorbeugung ausreichender Schlaf, kein Alkohol, keine Drogen und nach Möglichkeit keine Medikamente.

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© www.tauchversicherung.com, 28.02.2006