Tierschutz
Helfen Sie uns, den Haien zu helfen 
Während 400 Mio. Jahren haben sich die Haie zu den eleganten
Jägern der Meere entwickelt, die wir heute kennen. Perfekte
Resultate der Evolution.
Haie haben nahezu keine natürlichen
Feinde. Bis vor kurzem regierten sie mit ihrem Wunderwerk
an sieben Sinnen unsere Ozeane.
Weil ihnen das "Knuddelimage" fehlt, wurden sie
jedoch zu den wohl missverstandensten Tieren auf Erden. Es
ist höchste Zeit, dem Image der Fressmaschine entgegenzuwirken
und mit allen Vorurteilen aufzuräumen.
Das wahre Grauen in der Beziehung Mensch
- Hai richtet nicht der Hai an, sondern der Mensch.
HAIE bedrohen nicht uns 
Mythos Häufigkeit der Haiattacken
Milliarden von Menschen gehen jährlich im Meer tauchen,
surfen oder schwimmen. Weltweit werden jedoch - laut "International
Shark Attack File" - pro Jahr weniger als 100 Haiunfälle
registriert. Von diesen paar Unfällen enden weniger
als 20 tödlich.
Da sich die Medien sensationsgierig
auf jeden Haiunfall stürzen, wirken Haie viel gefährlicher,
als sie in Wirklichkeit sind.
WIR bedrohen die Haie
100 Millionen Haie verenden jährlich,
oft unter grausamen Qualen:
 sie
sterben als Beifang in Netzen der schwimmenden Fischfabriken
sie
sterben für medizinisch absolut unwirksame Krebs- oder
Potenzmittel
sie
sterben für ihre Flossen, die ihnen oft bei lebendigem
Leib einfach abgeschnitten werden
sie
sterben für den Egotrip von Hochseefischern oder werden
bei der oft verharmlosten "Tag and Release" Fischerei
schwer verletzt
Einer der wesentlichen Wege zum Schutz
dieser Tiere ist die Aufklärung. Das Image, das durch
reißerische Filme, Medien, Hochseeangler und Hai-Hasser
aufrechterhalten wird, muss sich endlich hin zum Verständnis
dieser hochentwickelten und für unser Ökosystem
extrem wichtigen Tiere wandeln.
Interessante Infos zu Haien und ihrem Schutz finden Sie auf
den Seiten der Hai-Stiftung unter www.hai.ch.
Mit der Übernahme einer Hai-Patenschaft 
können Sie bedrohten Haien helfen!
Walhai
Walhaie
sind die größten existierenden Haie und gehören
zu den sehr stark bedrohten Haiarten. Sie werden vor allem
in Asien wegen ihrer Flossen und dem Fleisch grausam gejagt
und abgeschlachtet. Hauptabnehmer ist Taiwan, das Höchstpreise
für den sogenannten "Tofu-Hai" zahlt.
Die Bestände sind besorgniserregend geschrumpft, entsprechend
steigt der Preis weiter in die Höhe. Schutzmassnahmen
der Regierung werden von Wilderern ignoriert.
Mit der Übernahme einer Walhai-Patenschaft
helfen Sie uns, diesen gutmütigen und harmlosen Plankton-Fressern
zu helfen.
Mako
Makos
sind typische Haie der Hochsee. Millionen von Hochseehaien
sterben jährlich in den zehntausenden von Kilometern
Netzen und an den Longlines der schwimmenden Fischfabriken.
Einigen von ihnen werden bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten
und die oft noch lebenden Rümpfe werden zurück ins
Meer geworfen um dort kläglich zu ersticken, denn viele
Haie müssen schwimmen, um zu atmen. Millionen von Makos,
Blauhaien und Weißspitzen Hochseehaien gehen so jährlich
zu Grunde.
Mit der Übernahme einer Mako-Patenschaft
helfen Sie uns, diesen eleganten Jägern der Hochsee
zu helfen.
Weißer Hai
Weiße
Haie sind vom Aussterben bedroht! Sie werden jedoch nicht
wegen ihres Fleisches oder ihrer Flossen gefischt, sondern
von egomanischen Sportfischern, die sich unbedingt etwas beweisen
müssen oder nur aus Hass, der durch Filme wie "Jaws"
oder "Deep
Blue Sea" geschürt wurde. Wilderer bringen sie
wegen ihrer Kiefer um, die auf dem Schwarzmark tausende von
US Dollar bringen. Weiße Haie sind zwar in einigen Regionen
geschützt, doch Wilderer jagen sie immer noch und sie
müssen dringend weltweit durch Ex- und Importverbote
geschützt werden.
Mit der Übernahme einer Weiße
Hai-Patenschaft helfen Sie uns, den vom Aussterben
bedrohten Königen der Meere zu helfen.
Sie können
direkt
verschiedene Haischutz-Projekte der Hai-Stiftung 
unterstützen
Hai-Kinderstuben
Die "Kinderstuben" der Haie sind meistens in Flachwassergebieten,
in denen die Baby-Haie vor größeren Räubern
geschützt aufwachsen können. Da Haie im Gegensatz
zu Knochenfischen nur sehr wenig Nachwuchs haben, ist es äußerst
wichtig, dass die wenigen Jungen die besten Chancen für
den Start in ihr zukünftiges Haileben erhalten.
Doch viele Flachwasserregionen, vor allem die Mangrovengebiete
in den wärmeren Gewässern, werden immer rarer. Sie
werden für Landgewinnung, Fisch- und Crevettenfarmen
gerodet. Die wenigen noch erhaltenen Mangrovengebiete werden
durch Umweltverschmutzung und andere, vom Menschen ausgehenden,
Faktoren bedroht.
Die Hai-Stiftung unterstützt ein Langzeitprojekt, das
die biologischen Prozesse in einer Region mit vielen Hai-Kinderstuben
untersucht. Die Untersuchungen in der "Tenthousand Islands
Region" im Osten Floridas sollen unser Wissen über
Hai-Kinderstuben, ohne das wir sie nicht richtig schützen
können, erweitern. Wissenschaftler und Regierungen sollen
anhand der gewonnenen Informationen Schutzmassnahmen für
die wenigen noch verbleibenden Hai-Kinderstuben erarbeiten
können.
Hai-Wanderungen
Schaufelnasen-Hammerhaie leben bevorzugt in Küstennähe
und werden befischt. Für den Schutz dieser Haie ist es
wichtig zu wissen, ob Verluste in einem Gebiet durch Zuwanderung
von Tieren aus einem anderen, weniger intensiv befischten
Gebiet, kompensiert werden können.
Anhand molekularbiologischer Verwandtschaftsuntersuchungen
verschiedener Hammerhaie im Golf von Mexiko konnten wir bereits
feststellen, dass gewisse Hammerhai-Gruppen in diesem Gebiet
in unterschiedlichem Maß Individuen untereinander austauschen.
Je weniger Austausch, desto empfindlicher reagieren diese
Gruppen auf Überfischung.
Untersuchungen von Hai-Bewegungen in Walker's Cay, Bahamas
sollen uns zwei Fragen beantworten: wo befinden sich die Kinderstuben
der dort beheimateten Riff- und Ammenhaie und wie verändern
regelmäßige Fütterungen das natürliche
Verhalten dieser Haie (Konditionierung)?
Die Studien über Wanderungen und kleinräumige Bewegungen
verschiedener Haie verraten uns mehr über ihre Biologie
und Schutzmöglichkeiten.
Weitere Projekte
Hai-Identifikation
Hai-Verhalten
Hai-Datenbank
Haiunfall-Untersuchungen
der GSAF (Global Shark Attack File)
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