Tierschutz
Walhaie 
Bereist man die Top-Walhaispots, so mag man zunehmend vermuten,
daß die Berichterstattung von Walhaisichtungen den vom
Tourismus abhängigen Banchen vorbehalten ist ...
Wen wundert's, wer Walhaie sehen
will, besucht am besten die Märkte in Taiwan. Bis
zu 25.000,00 $ pro Tier und die Fischer, die diese wunderschönen
Tiere illegal töten, erhalten max. 700,00 $.
Wer kennt sie nicht, die spektakuläre Story von Jürgen
Freund über diese Fischer in der Boholsee, die dem Walhai
anderthalb Meter Stahl ins Rückmark treiben und dann
das Tier bewegungslos aber lebend, Löcher in das Maul
gebohrt, um daran luftgefüllte Kanister zu befestigen,
damit der Koloss nicht in der Tiefe versinkt, rund 2 Tage
lang hinter ihrem Boot zum heimischen Strand ziehen um es
dann zu schlachten
Indien, USA, Australien und die Philippinen haben den Fang
von Walhaien in ihren Gewässern verboten. Dennoch wird
in vielen Gewässern weiterhin z. T. illegal der Bestand
an Walhaien über das bedrohliche Maß hinaus dezimiert.
Die letzte Chance zur Rettung der liebenswerten Riesen besteht
darin, den Verantwortlichen der betreffenden Staaten klar
zu machen, dass die Tiere zugunsten der Einführung eines
Ökotourismus', der mehr Geld als die Fischerei ins Land
bringt, geschützt werden müssen. Dieser Schutz hilft
jedoch nur, wenn gleichsam entsprechende Kontrollen durchgeführt
und Sanktionen verankert werden. Dass Indien, der größte
Lieferant für Walhaifleisch (Torfuhai) nun auch den Walhaifang
per Gesetz verboten hat, lässt hoffen, dass es vielleicht
noch nicht zu spät ist.
Der Traum eines jeden Tauchers
Wer nicht auf diese Tiere unter Wasser verzichten möchte,
sollte sich an den Aktionen der folgende Seiten beteiligen:
Helfen
Sie, die Walhaie zu schützen & übernehmen Sie
eine Patenschaft (Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren)
Jürgen
Freund: Walhai Jäger von Pamilacan Island (nicht für
Kinder geeignet)
Walhaischutz
in Thailand von Whalesharkthai
For
Kids:
(© Greenpeace)
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